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Musikerin - Erster Vorstand
Ihre musikalische Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg und der Anton Bruckner Universität Linz hat ihre Vielseitigkeit geprägt, die von Barock und Klassik bis hin zu lateinamerikanischer Folklore reicht. Als Gambistin und Cellistin ist sie in unterschiedlichen Ensembles für Alte Musik aktiv und bringt mit ihrem Duo CellAr, gemeinsam mit dem chilenischen Gitarristen Danilo Cabaluz, die Klänge Südamerikas nach Deutschland, Österreich, Chile, Spanien und Brasilien. Ihre CDs „La vida breve“ (2015) und „Latinoamérica“ (2024) fangen diese vielseitige musikalische Reise eindrucksvoll ein.
Aufgewachsen in unmittelbarer Nähe zum Bergfried, verbindet sie mit ihm tiefgehende Kindheitserinnerungen .Getrieben von der Sehnsucht, diesen besonderen Ort vor dem Untergang zu bewahren, fasste Julia den Entschluss, ihn wiederzubeleben – nicht nur als Denkmal, sondern als lebendigen Raum für Kunst und Kultur.
Julia ist Trägerin des Volker Mangold – Musikpreises und des Rotary-Kulturpreises.
www.duocellar.de

Künstlerin - Zweiter Vorstand
Ich bin Abena, arbeite als Kostümschneiderin am Landestheater Niederbayern und als selbstständige Künstlerin an verschiedensten Projekten. Vor dem ersten Festival hat Julia mich gefragt, ob ich Plakate machen kann. Konnte ich. Und mit den Worten ‘ich kann auch ganz gut organisieren’ direkt ins Orga-Team geschlittert.
Für mich ist der Bergfried ein ganz besonderer Ort der Ruhe und Hoffnung, der Zusammenkunft und des Lernens. Ich wünsche mir, dass hier weiterhin verschiedenste Disziplinen und Menschen im Austausch sein können und so einem Ort mit langer Geschichte immer weiter mit neuem Leben gefüllt wird.

Musiker
Danilo Cabaluz wurde 1983 in Santiago de Chile geboren. Er absolvierte sein Bachelorstudium an der künstlerischen Fakultät der Universidad de Chile bei Luis Orlandini und sein Master- sowie Postgraduade-Studium bei Eliot Fisk an der Universität Mozarteum Salzburg. Außerdem Komposition und Arrangement mit Marco Pereira in Rio de Janeiro, Brasilien (2022). Danilo Cabaluz ist ein gefragter Konzertgitarrist in Chile und hat dort bereits während seines Studiums in den wichtigsten Konzerthallen gespielt. Als Solist, in der angesehenen Chilenischen Gruppe Barroco Andino und als Mitglied des Ensamble de Guitarras de Chile trat er in renommierten Sälen und Theatern in Chile, Argentinien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, USA, Spanien, Holland, Italien, Deutschland, der Schweiz und Österreich auf. Außerdem konzertierte er als Solist mit unterschiedlichen Orchestern in Chile und Deutschland. Zahlreiche CD- und Rundfunk-Aufnahmen dokumentieren sein Schaffen, dazu gehören: Ensamble de Guitarras de Chile (2010), Live-Aufnahme für den österreichischen Rundfunk ORF mit dem Violinisten Florian Willeitner (2014), die erste CD des Duo CellAr mit dem Titel „La vida breve“, zusammen mit der deutschen Cellistin Julia Willeitner (2015), die Solo CD „Ritmos Sudamericanos para Guitarra vol. 1„ (2018), „Paisaje chileno en seis cuerdas“ (2019) und seine letzte Produktion ist „Memorias del Sur“ (2022) zusammen mit dem chilenischen Akkordeonist Henry Wilson. Derzeit ist Cabaluz Mitglied des Mosaiko Gitarrenquartettes, Duo Danilo Cabaluz – Henry Wilson und Duo CellAr. Von 2018 bis 2020 war er Dozent Konzert Fach Gitarre an der Kunstfakultät der Universidad de Chile. Santiago, Chile. Zurzeit ist er Dozent für Gitarre an der Universität Mozarteum Salzburg (Österreich).

Kunstpädagogin & Bildende Künstlerin
2011-2012 Schule für Schauspiel Hamburg
2012-2019 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
2020-2021 Studienseminar für Kunst am Gymnasium in Passau
Kann man mit einer Prise einen Punkt markieren?
Fragen über Sichtbarkeit und Sichtbarmachen treiben mich zum künstlerischen Forschen an. Mit analogen und digitalen Werkzeugen untersuche ich das Phänomen der Überforderung bei der Verarbeitung von Informationen und die Besonderheiten der subjektiven Wahrnehmung. In Diagrammen, Texten, Zeichnungen, Film- und Tonsequenzen werden meine Studien sichtbar — das Medium dient als Mittel zum Zweck, um die eigenen Denkprozesse zu dokumentieren. Nur selten ist eine allgemeingültige Definition oder ein abgeschlossener Zustand das Ziel. Das Oeuvre wird von zahlreichen kleinen, oft nur angedeuteten Projekten und Themenfeldern bestimmt, welche über Raum und Zeit untereinander Verbindungen eingehen, die erst in der Rezeption durch die Betrachter*innen erfahrbar werden. Unzutreffendes dicht an dicht gesetzt bezeichnet Zwischenräume, die sich mit dem Unbeschreiblichen füllen, das in uns verborgen ist.

Bildender Künstler, Fotograf & Keramiker
Mein Name ist Severin Benedikt Pfaud, geboren 1984, ausgebildeter Fotograf und Keramiker sowie Master of Arts Plastische Konzeptionen / Keramik. Ich lebe und arbeite derzeit in Passau. Als Künstler bin ich ein Alchemist und Forscher, der sich spielerisch einem Material über dessen Eigenschaften und Verhalten nähert. Es geht mir darum eine Materialität zu begreifen, dessen Grenzen auszuloten und diese auch zu überschreiten, um die Erkenntnisse anschließend für meine künstlerischen Prozesse verwenden zu können. Auslöser für meine Arbeiten sind Erlebnisse und Beobachtungen aus meinem Alltag, die mich faszinieren, herausfordern oder meinen Widerstand wecken. Diese Erlebnisse analysiere und interpretiere ich für mich neu. Mein Arbeitsprozess unterliegt dabei einem festen Konzept, das sich aus der Auseinandersetzung mit dem Erlebten und dem Bezug zum Material bestimmt, jedoch steht ein spielerischer Zugang im Zentrum
meines Schaffens. Dabei beschäftigt mich besonders das Verhältnis zwischen einer „neuen“ Stofflichkeit und dem Verbergen, Entziehen und transformieren von Informationen und Inhalten. Dies führe ich oft soweit, dass in meinen meist stark atmosphärischen und abstarahierten Arbeiten diese Informationen und Inhalte nur noch gedanklich oder emotional zugänglich sind.

Erzieherin & Fotografin
Ich bin 1985 in Arnstadt geboren und lebe und arbeite derzeit als Erzieherin in Passau.
Als ausgebildete Photografin arbeite ich roh, experimentell und intuitiv, bediene mich dabei Unschärfen, Fehlern, Störungen. Ich gebe mich dem Medium Photografie unverkrampft hin, arbeite mit einfachsten Mitteln und schaffe durch die Schönheit des Ungezwungenen eine persönliche Ästhetik. Sphärische, verträumte, manchmal auch surrealistische Szenerien spiegeln Gefühle und Schwingungen wider, die in Momenten des Seins die reine Abbildung der Realität korrigieren. Eine Art innere Befreiung schwingt in meinen Bildern mit.

Pädagoge
Ich bin Quirin und arbeite als Lehrer an einem Gymnasium nicht weit vom Bergfried entfernt. Um als Mensch immer mehr der zu werden, der man ist, braucht es prägende Orte und Begegnungen – und so hat mich der Bergfried nach dem ersten Festival nicht mehr losgelassen.
Ich erträume mir einen Bergfried, der unter seinem Dach neben Kunst, Kultur und Musik auch immer mehr ein Raum für Bildung wird. Martin Buber sagte über das Erzieherische: “Freiheit ist das vibrierende Zünglein, der fruchtbare Nullpunkt […] . Verbundenheit, das ist Aufgeschlossen- und Einbezogensein.” Beides lässt sich hier in besonderer Weise erleben.

Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik
Ich bin Armin und arbeite als Senior Vertriebsbeauftragter. In meiner Freizeit beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit besonderen Orten in Ostbayern und den angrenzenden Nachbarländern. Vor fünf Jahren bin ich an den Bergfried gekommen und war fasziniert von seiner außergewöhnlichen Atmosphäre. Auffallend ist, welche Vielzahl an Menschen mit diesem Ort innig verbunden sind. Mir war und ist es eine große Freude, dass ich seit der Gründung des Bergfried Kultur e. V. mit einigen dieser wunderbaren Menschen zusammenarbeiten kann, um den Bergfried als Ort der Freude, der Kunst und der friedlichen Begegnung zu erhalten.
Sonderpädagogin
Mein Name ist Eva. Ich würde mich als kreativ, neugierig und (meistens) voller Ideen bezeichnen – ich verstehe mein Leben als die Suche nach Wegen, die Welt ein Stück lebenswerter und schöner zu machen. Eine große Aufgabe. Und gerade, weil momentan so vieles ins Wanken gerät, finde ich es “im Kleinen” so wichtig, sich da einzubringen, wo man seine eigenen Ideale teilen und weitergeben kann!
Als Sonderpädagogin ist es meine Leidenschaft, Inklusion nicht nur zu ermöglichen, sondern wirklich zu leben. Ich wünsche mir, dass meine Kinder – und am liebsten alle Kinder dieser Welt – erleben und sehen, wie wunderbar verrückt und schön das Leben für ALLE auf diesem Planeten sein kann!
Ich liebe Musik, Farben und das wilde, kreative Chaos des Lebens. Und ich freue mich darauf, mich mit all dem am Bergfried einzubringen, was ich bin und was ich geben kann.
er arbeitet in den Bereichen Plastik und Skulptur, Performance, Installation und Grafik. Er wurde 1997 in Karlsruhe geboren, und begann nach einigen Erfahrungen im Handwerk und in der Sozialen- und der Bildungsarbeit das Bildhauereistudium bei John Bock an der Kunstakademie Karlsruhe. 2022 ist er Diplomand der Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, und 2023 Meisterschüler bei Prof. Else Gabriel.
In seinen Arbeiten verhandelt Paul Gehri die Formen und die Intentionen Menschlicher Interaktion mit der materiellen- und organischen Welt, versucht die Regeln von Objekt und Material zu verstehen, wie auch die Beziehung von uns Menschen zu unseren menschlichen Körpern, und die Fremdheit zwischen Subjekt und Objekt zu erfassen. Seine Laufbahn begann der Künstler in der ländlichen Crustpunk-Szene in Süddeutschland, und so ist in seinen Arbeiten ein gewisses Interesse an Schmutz und Patina, Korrosion und Zerfall, Stacheln und Sozialem, genauso wie eine tiefe Liebe für alles was wächst und Früchte trägt, spürbar.
Ich setze Altbekanntes in einen ungewohnten Kontext – in einen „Experimentierzustand“ und versuche damit neue Assoziationen zu erschließen. Damit biete ich dem Betrachter Raum für Gedankenspiele. Der Fokus liegt dabei auf alltäglichen Gegenständen, die zugleich einen hohen Symbolgehalt haben. Da ich meine Arbeit stets so anlege, dass sie sich nicht aufdrängt, bringt sie Reduktion und erfrischende Klarheit mit sich. Was auf den ersten Blick aufgeräumt, zugänglich und fast schon pietätvoll erscheint, stellt sich nur allzu schnell als Herausforderung zum intellektuellen Tanz heraus. Die Arbeit verlangt dem Betrachter einen gedanklichen Breakdance oder wenigstens einen Anstandswalzer auf dem Parkett der Rezeption ab.
Instagram: @matthiasstroeckel
Instagram: @listed_in_lines
Der in Linz an der Donau geborene Alexander Gergelyfi studierte Historische Tasteninstrumente und Aufführungspraxis der Alten Musik in Linz, Graz und Straßburg. Zu seinen Professoren zählten August Humer, Brett Leighton, Eva Maria Pollerus, Michael Hell, Konstanze Rieckh und Aline Zylberajch. Sein Masterstudium absolvierte er bei Menno van Delft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Gemeinsam mit Gerhart Darmstadt initiierte er das Barocke Kammerorchester der Hochschule. Außerdem hatte er die Organistenstelle in der Kirche St. Nicolaus in Hamburg-Alsterdorf inne. Alexander ist Mitglied von il Gusto Barocco, dem Stuttgarter Barockorchester, sowie der Ensembles Verbotene Frucht (das presigekrönte Album Morbides mit Charakter wurde im November 2018 veröffentlicht) und dem gemeinsam mit dem Violinisten Thomas Reif geleiteten Breath of Zephyr. Von 2014 bis 2017 war er Mitglied des mehrfach ausgezeichneten Berliner Ensembles nexus baroque. Zahlreiche Audio- und Videoaufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Seit Herbst 2016 geht er mit viel Freude und Elan einer Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden nach. Zudem unterrichtet er 2018 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.
„Jede Kunsthochschule ist für uns die schlimmste.“ – Thomas Bernhard
In den Spielzeiten 2016/17,2017/18 und 2020/21 betreute er als musikalischer Assistent drei Opernproduktionen des Monteverdi-Zyklus am Nationaltheater Mannheim, wo er auch als Cembalist und Organist regelmäßig zu hören ist. Alexander Gergelyfi lebt mit seiner kleinen Familie in Wien und im Moment.
Die mediterrane Leichtigkeit des Seins war zweifellos immer schon prägend für die Instrumental-Kunst von Quadro Nuevo: italienische Tangos, französische Valse, ägäische Mythen-Melodien, waghalsige Fahrtenlieder entlang einer sonnenbeschienen Küstenstraße, orientalische Grooves, Brazilian Flavour und neapolitanische Gassenhauer. Sie alle dienen als vergnügliche Barke für lustvoll improvisierte Abenteuerfahrten. Die Anregungen und Inspirationen hierzu holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten Reisen. Musikalische Juwelen aufgelesen auf den Plätzen und an den Gestaden des Südens. Die temperamentvollen Vollblut-Musiker touren seit 1996 durch die Länder dieser Welt und gaben bisher rund 3500 Konzerte. Sie trugen ihre Lieder von Oberbayern bis Bari, quer über den Balkan durch Vorderasien bis Kairo, von Buenos Aires bis Hong Kong. Die Auftrittsorte sind so verschieden wie die Wurzeln ihrer Musik: Das Ensemble ist nicht nur auf Festivals und in renommierten Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall zu Gast. Die spielsüchtigen Virtuosen reisen auch als Straßenmusikanten durch den mediterranen Süden und fordern als nächtliche Tango-Kapelle zum Tanz.
Quadro Nuevo erhielt zweimal den ECHO als „bester Live-Act des Jahres“, den German Jazz Award und eine Goldene Schallplatte.
Mulo Francel: sax, clarinet, mandoline Andreas Hinterseher: accordion, bandoneon, trumpet D.D. Lowka: bass, percussion Philipp Schiepek: guitar
(1989, Passau, AdBK Nürnberg) bewegt sich mit ihren Holzschnitten medial zwischen Skulptur und Grafik. Sie erkundet, was passiert, wenn Kultur, Identität und Körper verschmelzen. Ihre Arbeiten stehen zum Zeitpunkt der Prysentation für sich, gleichzeitig entwickelt sie diese künstlerisch fortlaufend weiter. Die Werke sind Teile eines ewig fortlaufenden Puzzles, das für das jeweilige Umfeld immer wieder neu zusammengesetzt wird. Die Größe ihrer Arbeiten nutzt die Künstlerin zugleich als Dokumentation ihrer eigenen Bewegungen, die in der Entstehung großformatiger Holzreliefe resultieren.
Mit ihrer langen Vereinsgeschichte gilt die 1842 gegründete Gesellschaft der Musikfreunde Passau als eine der ältesten aktiven Kulturinstitutionen Deutschlands. Seit ihrer Gründung unterhält die Gesellschaft einen Oratorienchor, dessen Repertoire die ganze Bandbreite der Musikliteratur abdeckt und der in vielbeachteten Konzerten regelmäßig große Meisterwerke für die Region um Passau greifbar macht. Die Morgenandacht am Bergfried gestaltet die Gesellschaft der Musikfreunde mit einer Kammerchorbesetzung , u.a. mit Werken von Palestrina, Tallis und Bach.
Die Sozialtherapeutische Siedlung Bühel ist eine anthroposophische Lebensgemeinschaft im niederbayerischen Schwarzach. Im Zentrum steht der Wunsch, für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen geeignete Lebensformen zu finden. Die Arbeit in der Gärtnerei, in der Holzwerkstatt und in der Weberei gehört für die Betreuten zu seinem erfüllten Leben. Sie erleben den gesamten Herstellungsprozess „ihrer“ Produkte hautnah und sind stolz auf ihren individuellen Betrag zum fertigen Produkt.
Bei meiner Arbeit handelt es sich in erster Linie um raumgreifende Installationen, die meist eine Kombination aus textilen Elementen, Ton- und Videoelementen sind. Im Vordergrund steht für mich bei jeder Arbeit, einen Raum zu kreieren, der neue starke breit interpretierbare Bildwelten eröffnet und seine eigenen Regeln hat. Jede Installation gewährt einen Einblick in das Innenleben eines bestimmten Phänomens. Dabei spielen sowohl auf gesellschaftlicher, wie auf persönlicher Ebene Veränderung, Wachstum und Modularität sowie autobiografische Aspekte eine wichtige Rolle. Das Ganze findet seinen Ausdruck auf formaler Ebene und schafft eine breit lesbare Narration die variabel bleibt. Innerhalb jeder Arbeit gibt es viele dunkle Flecken die ergründet werden können, nicht müssen.
Der aufwändig durchgeführte, detailbetonte Herstellungsprozess – insbesondere bei meinen aktuell vorwiegend textilen Arbeiten – steht häufig im Zentrum der Arbeit. Durch den Einsatz verschiedenster Medien bin ich sowohl Alltagsphänomenen als auch komplexen phänomenologisch – philosophischen Ansätzen auf der Spur und versuche diese mit subjektiven Wahrnehmungen zu kombinieren. Die Suche nach einer geeigneten Bildsprache für diese komplexen Konstrukte unter Einbezug unterschiedlicher Parameter endet häufig in systematischen Objekte, bei denen Modularität, Räumlichkeit, Ordnung und Anordnung von Bedeutung sind. Verortung, Veränderung, Selbst- und Weltwahrnehmung sind zentrale Themen.
Ich bin in Passau geboren, in St. Roman bei Schärding aufgewachsen, und lebe seit meinem Studium der Landwirtschaft in Wien. Ich bin Fotograf und Filmemacher und in den Sommermonaten leidenschaftlicher Halter – so nennt man die Leute, die auf der Alm die Tiere betreuen.
Während ich mich in der Stadt fotografisch hauptsächlich mit Architektur beschäftige, sind meine Almbilder stark von der Natur, von der Landschaft und „meinen“ Tieren geprägt. Ich genieße es sehr, Zeit zu haben, um meine Bildideen zu realisieren. Diese Ideen entstehen beim Beobachten und Betrachten der Tiere in der Natur, ich notiere diese Wahrnehmungen in Gedanken und spinne sie weiter. Oft muss ich lange Zeit warten, bis die Voraussetzungen zur Realisierung gegeben sind: Zum Beispiel auf einen Starkregen, der einen kleinen See in der Weide entstehen ließ – die Voraussetzung für meine Seekuhserie. Oder auf eine kleine Wolke, die eine ähnliche Gestalt wie die dunkle Fellzeichnung einer meiner Kühe haben musste, um sie wie einen Schattenwurf erscheinen zu lassen. Die Bildausschnitte sind meist so gewählt, dass die bildgebenden Strukturen vorerst irritieren – das Bild erschließt sich dem Betrachter erst beim zweiten oder auch dritten Blick.
In all den Jahren auf der Alm ist auch ein Film entstanden, in dem ich Tagesabläufe zeige, wie ich sie auf der Alm immer wieder erlebe.
Meine Arbeiten sollen die Freude, die ich beim Arbeiten mit den Tieren auf der Alm empfinde, zum Ausdruck bringen.
Collagen – Als Inspiration dient meiner Kunst unter anderem Basquiat, Warhol und Picasso. Ich mache hauptsächlich Collagen, aber greife auch auf andere Medien zurück, im Namen des Ausdrucks und aus Liebe zur Kunst. Der Schaffensprozess ist bei jedem Artwork anders, aber am Ende bleibt immer das selbe Gefühl: Zufriedenheit und die Gewissheit, ein weiteres Werk geschaffen zu haben, dass die Zeiten überdauert. Wenn auch nicht im großen Stil, dann zumindest für mich selbst.
Bildhauer
geb. 1979 in München
lebt und arbeitet in Niederbayern
„Von kleinen Figuren bis zu raumgreifenden Skulpturen; aus Latten zusammengezimmert oder aus dem Stamm gearbeitet, meine Arbeiten drehen sich ums Holz, den Möglichkeiten die das Material mir gibt und den Widerstand den es mir entgegensetzt.
Minderwertigkeit hinter anmutiger Oberfläche versteckt; mit harten Schnitten verletzt… oder befreit von innerer Spannung….es gibt viel zu erzählen!“
Meine künstlerischen Arbeiten basieren auf Zeichnungen, inspiriert durch Gegenstände und Formen aus der Natur, wie die Fangarme eines Oktopus, Beine einer Spinne oder unterschiedliche Arten von Muscheln. Ich deformiere bis verzerre die geometrischen Grundformen der Gegenstände und übersetze diese unmittelbar in abstrahierte Objekte.
Ein zentraler Bedeutungsträger meiner skulpturalen Arbeiten sind die Materialien. Hierbei verwende ich Kohle und Pastellkreiden für die zeichnerische Darstellung meiner aus der Umgebung gewonnenen Inspirationen.
Im fortlaufenden Prozess verwende ich Draht und Holz bei der Herstellung dreidimensionaler Körper, die ich mittels diverser Textilien und Gips umkleide. Die neu entstandenen Objekte dienen mir als zusätzliche Ideenquelle im kreativen Schaffen.
Durch die Vielfalt und Verbindung gegensätzlicher, auf den ersten Blick sich abstoßender Materialien, sowie die Auswahl bestimmter Formationen entsteht eine für jeden Betrachter unterschiedlich wahrnehmbare Ästhetik.
In Gegenüberstellung meiner malerischen Arbeiten auf Leinwand, dessen zentrales Merkmal eine Auswahl ausdrucksstarker Farben darstellt, lege ich den Fokus bei meinen skulpturalen Objekten auf die aussagekräftige Formsprache.
handbemaltes Porzellan – Ich bin Autodidaktin. Seit Mitte der 1980er Jahre betreibe ich intensives Selbststudium und ständige Aus- und Weiterbildung an namhaften Akademien in Deutschland und Österreich.
Seit Juni 2003 bin ich die Inhaberin von “Die offene Werkstatt” in der Höllgasse Passau.
Seine Liebe zur Musik und hochwertiger Handwerkskunst führte Valentin Kaiser zunächst auf Umwegen – von der Restauration alter Autos über Pizza Backen und Café Kochen – zum Geigenbau. 2007 begann er seine Ausbildung, die er bei Oskar Kappelmeyer und an der Staatlichen Geigenbauschule Mittenwald absolvierte. Während seiner Gesellenzeit bei Kappelmeyer bildete er sich bei Meistern wie Ulrich Hinsberger und Reinhard Fischer sowie Richard Stelz weiter. Mit Ulrich Hinsberger als Schaumeister legte er 2016 in Hamburg die Meisterprüfung ab. Seitdem betreibt er in Passau seine eigene Werkstatt.
Seit seiner erfolgreich absolvierten Matura am Musikgymnasium Linz im Juni 2018 studiert Andreas Stöger KBA Blockflöte bei Carin van Heerden an der dortigen Anton-Bruckner- Privatuniversität. Zusätzlich begann er im Herbst 2019 dort sein KBA-Cembalo-Studium bei Anne Marie Dragosits.
Am Klavier absolvierte Andreas Stöger die Abschlussprüfung Audit of Art im Herbst 2016, seit Oktober 2019 erhielt er Schwerpunktunterricht im Fach Klavier bei Andreas Thaller ebenfalls an der Bruckneruni Linz, welchen er kürzlich erfolgreich abschloss.
Bisher sammelte er Erfahrungen in verschiedenen Ensembles wie z. B. Trio con fuoco (CD-Aufnahme), Capella Ovilava, Euridice Consort oder FlautoLinz. Auch hielt er bislang schon Vorkonzerte ab, u. a. mit dem Euridice Consort im Musikverein Wien sowie solo vor der „Austrian Baroque Company“ und sammelte bereits Orchestererfahrungen im Euridice Barockorchester mit der Blockflöte sowie beim Projekt „Von Venedig nach Linz“ mit dem Cembalo.
Meisterkurse besuchte Andreas Stöger u. a. bei Susanna Borsch, Kees Boeke, Andreas Böhlen und Tabea Schwartz sowie mit dem Cembalo bei Aline Zylberaich und Jean-Christophe Dijoux.
Seit Juni 2020 unterrichtet Andreas Stöger Blockflöte an der LMS Lambach.
ist geboren und aufgewachsen in Hauzenberg/Niederbayern. Ihre künstlerischen und pädagogischen Studien im Fach ‚Kontrabass‘ absolvierte sie an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und an der HfK Bremen, ihr Studium für ‚historische Bassinstrumente‘ führte sie anschließend an die Kunstuniversität Graz und an die HfMDK Frankfurt. Sie war Stipendiatin der ORFF-Akademie des Bayerischen Rundfunks und Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2016 unterrichtet sie am Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk und musiziert als freischaffende Kontrabassistin und Violone-Spielerin in verschiedenen Ensembles und Orchestern.
ist regelmäßiges Mitglied des L´Orfeo Barockorchesters und musiziert weiters mit Ensembles wie Barucco, Concerto Stella Matutina, A Corte Musical, der Grazer Hofkapelle, dem Pera-Ensemble u.a. im In- und Ausland. 2008 war sie Teil des „European Union Baroque Orchestra“ und erhielt prägende Impulse von Petra Müllejans, Midori Seiler, Enrico Onofri und Gerhart Darmstadt. In Linz geboren besuchte sie das dortige Musikgymnasium und studierte Violine bei Thomas Pözlberger sowie historische Aufführungspraxis bei Michi Gaigg an der Anton Bruckner Privatuniversität.
(geb. Heilmeier) wird 1987 in Regensburg als Kind einer Musikerfamilie geboren. Nach ihrer Zeit als Jungstudentin in Regensburg, studiert sie an den Hochschulen in Frankfurt und Stuttgart und schließt ihr Studium 2015 mit einem Master ab. Neben ihrer Tätigkeit als Geigenlehrerin im Raum Passau und am musischen Gymnasium Niederalteich ist Anna Sager begeisterte Orchesterspielerin und Kammermusikerin, sowohl auf der modernen als auch auf der Barockgeige.
in Passau aufgewachsen, studierte Violine bei Josef Sabaini an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sowie bei Thomas Fheodoroff an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ihren Weg zur Barockgeige fand sie 2015, als sie eine Akademiestelle des Balthasar Neumann Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock gewann. Seitdem ist sie eine gefragte Geigerin in international renommierten Barockensembles, und konzertiert heute weltweit als Mitglied des Il Pomo d’oro Orchestra sowie dem Concentus Musicus Wien, mit denen sie zahlreiche CDs für u.a. Warner Classics, Deutsche Grammophon und Pentatone aufnahm. Sie studiert Historische Aufführungspraxis und Barockvioline bei Hiro Kurosaki in Wien.
Vielfalt ist ihr Trumpf. So unterschiedlich wie ihre musikalischen Wurzeln sind die Auftrittsorte der Sturmberger. Im Konzert- und Hörsaal fühlen sich die Passauer Weltmusiker genauso wohl wie im Wirtshaus oder auf der Straße. Auch stimmungsmäßig und stilistisch ist bei ihnen vieles drin: von vogelwuid bis verträumt, von Balkan Beats bis Zwiefacher, nichts Menschlich-Musikalisches ist den Multiinstrumentalisten fremd.
• Gerald Braumandl (Flügelhorn, Percussion)
• Stefan Hölzl (Tuba)
• Benedikt Kuhnen (Posaune, Euphonium)
• Jochen Rössler (Klarinette)
• Stefan Metzger (Flügelhorn, Bandoneón, Gesang, Arrangements)
• Marco Reitberger (Gitarre)
Wer Nina Kazourians Lieder einer bestimmten Gattung zuordnen möchte, tut sich schwer. Unverwechselbare, melismatische Melodien verweben armenische Melancholie, französische Poesie und die Nahbarkeit des Folk miteinander und sprechen eine direkte und persönliche Sprache einer Singer-Songwriterin, die Text und Musik auf Augenhöhe vereint.
Das Leben der Künstlerin spielt sich dabei schon immer im Spannungsfeld verschiedener Kulturen, Sprachen, Musikstile und Orte ab.
Wo immer sie bisher gelebt hat, ob Frankreich, Australien, Schweden oder Deutschland, verewigte sie all die Eindrücke und Geschichten in ihrem treuen Notizbuch, wo aus echtem Leben Gedichte und Lieder werden, und wo das ewige Suchen und Finden einer fahrenden Musikerin seinen Ausdruck findet.
In ihrer künstlerischen Forschung arbeitet Lara Diehm zumeist ortsspezifisch. Dabei entstehen transmediale Videoinstallationen in welchen die Künstlerin zumeist auch selbst performativ aktiv wird.
zeigt in ihren neuesten Werken Zeichnungen auf Stoffen. Diese zugeschnittenen Textilien erzeugen durch die Hängung beinahe eine objekthaften Zugang zu den Arbeiten. Die bildhafte Sprache auf den Werken ist mystisch, grotesk und wirkt symbolisch aufgeladen. Da sind Mischwesen aus Mensch und Tier, Gruppen von Personen, die scheinbar rituelle Zeremonien durchführen und reduziert gezeichnete Pflanzen. Auf diesen flexiblen Bildträgern wird eine metaphorische Realität erzeugt. Die meist monochromen Darstellungen mit Personen, Tieren und angedeuteten Landschaften sind mit freien Flächen gemischt. Durch die intime Bildsprache wird der Betrachter beim genauen Hinsehen beinahe zum Zeugen einer unerforschten Szenerie.
seit 2015 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Kunsterziehung in der Klasse Michael Munding
2018-2020 zusätzliches Studium in der Projektklasse von Jan St. Werner (DAF)
2018/19 Auslandssemester an der Haute école des arts du Rhin in der Klasse Manfred Sternjakob (Storytelling)
2021/22 Auslandsjahr an der Universität für Angewandte Kunst Wien in der Klasse Paul Petritsch (Ortsbezogene Kunst)
Mich interessieren soziale Prozesse als performativer Raum. Wie verbildlichen sich gesellschaftliche Dynamiken in Gruppen? Als Beobachterin versuche ich, Kosmologien zu finden. Gleichzeitig will ich nicht objektivieren, sehe mich als Teil einer Gesamtheit. In politischen, kulturellen und sozialen Kontexten untersuche ich kleine Gemeinschaften. Dabei wird das Gespräch zum wichtigsten Medium. Wie lassen sich gesellschaftliche Konstruktionen aufgreifen, gestalten, verwandeln? Wie können Arbeitsprozesse abgebildet werden? Meistens nutze ich Videos, Performance und vor allem Sound und Keramik, um diesen Fragen Form zu geben. Ich arbeite selten alleine. Seit 2018 mache ich viel mit der Mitgliedern der Gruppe Dynamische Akustische Forschung (DAF). Mich zieht daran weniger die Beschäftigung mit Akustik, als das gemeinschaftliche Planen, Denken, Handeln und Leben an. Im kollektiven Arbeiten ergeben sich unvorhersehbare Momente. Wissen wird ausgetauscht und fließt ineinander.
Martin Karl Kufietas künstlerische Praxis, setzt sich aus einer individuellen, wie auch einer kollektiven Haltung zusammen. Seine medienübergreifende Praktik beinhaltet die Umsetzung verschiedener Themen. Kontinuierlich spielen seine familiären Wurzeln in Polen eine tragende Rolle in seiner Arbeit. Mit Objekten aus der Vergangenheit und Materiealien aus der Region bringt er Gefühle näher und erzählt persönliche Geschichten.
Darüber hinaus verfolgt er die Motivation Menschen zusammen zu führen. Mittels Begegnungsobjekten wie Sitzgelegenheiten, Tischservice oder temporären Begeg- nungsorten animiert er zu partizipieren und inspiriert zum Austausch untereinander. Der Gemeinschaftsgedanke steht hier im Vordergrund wodurch das Zusammenleben positiv beeinflusst und das interdisziplinäre Kooperieren gefördert wird. Vergleichbar mit einem guten Gastgeber fungiert er als Bindeglied zwischen Fremden und bietet eine Umgebung der Kommunikation an. Gastfreundschaft schenkt Anderen Obhut und lädt zum kollektiven Denken ein.
eignet sich in seinen Skulpturen unterschiedliche Materialien und Herstellungsprozesse an. Im Zusammenspiel von planvollem Vorgehen und dem Nutzen des Unvorhersehbaren entstehen Skulpturen im Spannungsfeld von organischer und industrieller
Formensprache.
Maren Cremer von LoCura Artistik kommt wieder mit einem bunten Kinderprogramm. Springseilspringen, Poi schwingen, Kinderschminken, Hula Hoop und andere Überraschungen.
„Nach vielen Jahren des Reisens, u.A. mit dem Kinderzirkus ZappZarap und den Stelzen- und Maskentheater Pantao, bin ich nun mit meiner Familie im Landkreis Passau sesshaft geworden. Als Mutter von zwei Kindern mochte ich nun als Künstlerin (Artistin, Kostümschneiderin, Stelzenläuferin, Clownin…) und Circuspädagogin regionaler arbeiten und freue mich daher über die Möglichkeit beim Bergfried mitzuwirken!“
Mehr Information unter:
Philipp Hartmann, geboren 1972 in Karlsruhe, arbeitet seit dem Jahr 2000 als freier Filmemacher. Vor seinem Filmstudium (abgeschlossen 2007) an der Hamburger Hochschule für bildende Künste absolvierte er ein Diplom in Lateinamerika-Wissenschaften und eine Promotion in Umweltökonomie in Köln und Brasilien. Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe ist sein erster Langfilm. Philipp Hartmanns Kurzfilme wie Von der Notwendigkeit, die Meere zu befahren, requiem für Frau H., für Meiko, blep. oder Der Anner wo annerschder liefen erfolgreich auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals sowie teilweise als Videoinstallationen in Ausstellungen. Auch mit Auftragsproduktionen, speziell mit einer Reihe von Künstlerportraits, hat sich Philipp Hartmann einen Namen gemacht. Mit seiner Produktionsfirma flumenfilm sowie einer Gruppe von Freunden und Kollegen zusammen, arbeitet Philipp Hartmann derzeit an diversen neuen Projekten.
Link zum Trailer: https://vimeo.com/
Ich, Julia Marie Hofer, bin Instrumentenbauerin, spiele liebend gerne Harfe, indianische Flöten und andere Klanginstrumente. Verbinden möchte ich meine Musik und meine Instrumente mit dem Unterricht von Meditation und sanften QiGong Bewegungen.
QiGong ist eine aus China stammende, meditative Bewegungsform. Mit ganz bewussten, langsamen und achtsamen Bewegungen wird im Körper das Heil sein und die Quelle der Lebenskraft unterstützt und gestärkt.
Nora Mayer – Gesang, Percussion Peter Mayer – Gitarre, Gesang
Die Musik von Nora und Peter Mayer ist freigeistig, nachdenklich, lustig und tiefgründig. Gesungen wird auf innviertlerisch, musiziert, was die Welt so hergibt, und getextet, was jeden berührt.
Die Lieder werden von Peter Mayer komponiert und leben von seinen Begegnungen mit unterschiedlichen Musikszenen, von Österreich bis Los Angeles – und ist er mal nicht am Musik machen, läuft er als Biobauer seinen Freilandschweinen hinterher.
Als Sopranistin der Alten Musik beglückt Nora Mayer die Zuhörerschaft in Kirchen und Konzerthäusern. Im Duo mit ihrem Mann zeigt sie jedoch wie sie mit Jodlern, balkanesken Improvisationen und Balladen irgendwo ganz tief drin zu berühren weiß.
Mit Impulsen aus aller Welt, keiner Scheu und viel Leidenschaft interpretieren die beiden ihre Kompositionen. Dadurch passen sie in keine Schublade und vereinen Weltoffenheit mit Bodenständigkeit und Eigenwilligkeit. Zusammen kreieren sie einen beherzten Sound der Lebensfreude!