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Bergfried Kultur

Idee

Seit Jahren stehen die Gebäude des ehemaligen Klosters Bergfried nun leer. Und lange schon mag manch einsamer Wanderer Tränen vergossen haben ob des anhaltenden Verfalls dieses magischen Ortes, der so einzigartig in die Natur eingebettet, nun von dieser selbst wieder zur Gänze erobert zu werden scheint. “Was könnte man hier nicht alles machen”, mag der Ein oder die Andere oftmals gedacht haben. So war es auch bei Julia Willeitner, deren Großeltern in unmittelbarer Nähe des Klosters wohnen und die die besondere Energie des Bergfrieds seit ihrer frühen Kindheit kennt und schätzt. Julia Willeitner war es auch, die in den letzten Jahren den Kontakt zum Besitzer des Areals, dem kürzlich verstorbenen Unternehmer Heinz – Hermann Thiele, hielt und hartnäckig und mit viel Ideenreichtum für eine kulturelle Nutzung warb. Und so kam es, dass die Erben des Family Office nun grünes Licht für ein kulturelles Pilotprojekt gab, das den Bergfried aus dem Dornröschenschlaf erwecken soll. Julia und ihr Team planen nun in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen KünstlerInnen ein dreitägiges Festival von 8.-10. Oktober, das zunächst die ehemalige Kirche und den Innenhof bespielen soll, um so dem Bergfried wieder neues Leben einzuhauchen. Es ist erklärtes Ziel von Julia Willeitner und ihren Mitstreitern, hier einen Ort zu schaffen, an dem verschiedene Künste miteinander verschmelzen können und die großartige kulturelle Vielfalt der zeitgenössischen Musikszene aufblühen kann.
Passau fehlt eine junge, frische und alternative Örtlichkeit im Bereich der Hochkultur, wo der jungen und regen Passauer Szene ermöglicht wird Regionales mit Internationalem zu verbinden. Interkulturelle Vielfalt, ein ganzheitliches Konzept mit Kunst, Kulinarik, Workshops, etc. etc. sollen den Bergfried wieder zu einem Ort der Begegnung machen.

Veranstaltungen Bergfrieder Wintermarkt

Nach dem grandiosen Auftakt im Oktober (“Bergfried wacht auf“), soll unser Bergfried nicht in einen Winterschlaf verfallen, sondern weiter wach bleiben dürfen. Wir wollen den enormen Schwung von Oktober aufgreifen und im Dezember einen Wintermarkt mit Kunsthandwerkern, Musikern und anderen Künstlern der Region veranstalten.

Samstag, 11. 12. 2021

Sonntag, 12. 12. 2021

Weihnachtsgeschichten in der Kirche

12. Dezember / 15:00 - 20:00

Tickets

bergfried.kultur@gmail.com

Künstler

Ort

Geschichte Bergfrieds

  • Der Besitz hatte wahrscheinlich schon im 13. Jh. bestanden, denn die sog. 13 Freigüter, welche auf ein Rodungsunternehmen auf den Hängen über der Donau im 13. Jh. zurückgehen, hatten noch im 18. Jh. Abgaben an dem sog. Landrichterhof zu entrichten.
  • 1582 wird der Ort erstmals urkundlich als „Maierhof beim Oberhaus“ im Besitz des Passauer Fürstbischofs erwähnt.
  • 1707 wird der Maierhof erstmals „Landrichterhof“ genannt
  • 1784 wird der „Landrichterhof“ vom Fürstbischof Joseph Franz Anton Graf von Auersperg (1783- 1795) verkauft und ist von da an in privaten Händen und wird als landwirtschaftliches Gut geführt.
  • 1896 erwirbt der Zivilingenieur Sebastian Müller den Landrichterhof und initiiert an diesem Ort ein Stahlbad, welches er Bergfried nennt. Die Weiher des Anwesens waren angeblich eisenhaltig.
  • Nach dem Tod von Müller 1907 wurde das Bad noch bis zum Weltkrieg von dem Ottobeurer Apothekersohn Sebastian Beck weiter betrieben, welcher es im September 1917 an das Ehepaar Leeb verkaufte.
  • 1918 kauft die Abtei Schweiklberg das Anwesen als Studienheim Bergfried für die Zöglinge von Schweiklberg, die die „Oberstufe“ im Passauer Leopoldinum besuchten und danach in der Abtei eintraten.
  • 1936 Bau der Christkönigskirche und des Hauses Anselm. Das Studienheim heißt nun „Christkönigskolleg Bergfried“.
  • 1954 Aufstockung des Hauses St. Benedikt
  • 1996 wird das Christkönigskolleg zu einem Haus für kontemplative Exerzitien umgewidmet.
  • 2006 wird dieses Haus geschlossen
  • Bergfried wird von Unternehmer Heinz Hermann Thiele gekauft
  • 2021 Bergfried wird wiederbelebt mit Kunst und Kultur